Teichrose, Seerose Nymphaea

Teichrosen und Seerosen für den Gartenteich

Teichrosen gehören zu den Seerosengewächsen ihr wissenschaftlicher Name ist Nuphar. Die Gelbe Teichrose wird auch Mummel genannt und ist in unseren Breiten häufig zu finden. Die Kleine Teichrose (Nuphar Pumila) ist in Deutschland sehr selten und vom Aussterben bedroht. Teichrosen sind wie die verwandten Seerosen ausdauernde Blüher. Sie blühen oft über mehrere Monate.

In Gartenteichen können Teichrosen, vorausgesetzt das Nährstoffangebot ist entsprechend gut, stark wuchern. Man sollte die Wurzeln (Rizome) von Zeit zu Zeit teilen um das Wachstum einzuschränken. Man kann die Wurzel einfach mit einer Schere oder einer Säge teilen. Ebenso lassen sich die Teichrosen durch Teilung des Rizoms auch einfach vermehren. Die Teichrose bildet Samen aus, die mit einem Schwimmsack 2-3 Tage auf der Teichoberfläche schwimmen bevor sie auf den Teichgrund sinken. Wenn man eine solche Vermehrung nicht möchte, empfiehlt sich ein Abfischen der schwimmenden Samen. Teichrosen sind auch bei leicht fließenden oder im Wasserstand wechselnde Gewässer geeignet. Die Seerosen vertragen diese Bedingungen eher schlecht.

Teichrosen und Seerosen kann man gut im Onlinehandel kaufen. Die Pflanzen sind recht Robust. Allerdings ist ein Versand bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kaum möglich. Falls auf dem Transport das Rizom gefrieren würde währe die Pflanze zerstört. Hier geht es zum Onlineshop für Teichrosen und Seerosen

Die Blüten der Teichrose sind kleiner und unscheinbarer als die großen und farbenprächtigen Blüten der Seerosen (Nymphaea) und auch die Vielfalt der Sorten und Farben ist bei den Seerosen deutlich größer. So werden die Seerosen von den meisten Teichbesitzern den Teichrosen vorgezogen. Dennoch sind Teichrosen eine Bereicherung für den Gartenteich.

Die Artenvielfalt der Seerosen ist deutlich größer es gibt etwa 50 Arten wovon 2 natürlich in unseren Breiten vorkommen. Außerdem gibt es viele Zuchtvarianten, die neue Formen und Farben bei den Blüten mitbringen. Für den Gartenteich sind Seerosen ebenso wie Teichrosen gut geeignet. Sie beschatten mit ihren Schwimmblättern das Wasser und nehmen viele Nährstoffe aus dem Wasser. Dadurch dämmen sie ein übermäßiges Algenwachstum ein.

Teichrosen und Seerosen sind recht anfällig für Pilzbefall. Wenn sich gelbe Stellen an den Blättern bilden, sollte man diese möglichst schnell entfernen um den Pilzbefall einzudämmen. Ein anderer Schädling, der oft Teichrosen und Seerosen befällt ist der Seerosenblattkäfer oder auch Erdbeerkäfer (Galerucella nymphaeae). Die Larven des Seerosenblattkäfers fressen Gänge in die Oberseite der Seerosenblätter. Da man am Teich Pestizide nur schlecht einsetzen kann hilft bei einem Befall nur das Absammeln der Käfer und Larven und ein entfernen der befallenen Blätter. Sollten die Seerosen nur noch schlecht blühen, ist das ein Hinweis auf Nährstoffmangel. Dann sollte man die Rizome zurückschneiden. Bei wenig Bewuchs und blühfaulheit kann man auch etwas Wasserpflanzendünger geben.

Kommentar (0)

Keine Kommentare